„Dicker, endlich sind wir da!“
„Wo?“
„Am Ziel unserer Reise! Am Ende der Welt verdammt noch mal!“
Er lacht lauthals, muss währenddessen aber ein wenig husten.
„Phh, hier, ich seh keine Ende der Welt das ist eine verschissene Klippe und darunter ist sogar noch Strand bis das Meer anfängt.“
„Sei nicht so blauäugig, wir haben das Ende unserer Reise erreicht, das Ende unserer Welt!“
„Was willst du damit sagen?“
„Hab ich dir nicht gezeigt was leben bedeutet, haben wir nicht wahrhaftig gelebt, haben wir es den Wichsern nicht gezeigt?“
“Ja, Dicker, das haben wir, aber richtig.“
Auch er lacht, und hustet dabei ein paar blutige Brocken aus.
„Aber wieso hier? Was ist der nächste Schub?“
„Tja, jetzt sind wir beide bereit für das totale Leben, das hier ist besser als die geilste Fotze zu ficken oder mit dem geilsten Kerl zu bumsen, um längen besser als sich irgendwelche schottischen Wichserjunkies sich vorstellen können!“
„Du meinst wir tun es wirklich?“
„Na klar, das totale Leben ist das Ende der Welt!“
„Aber das bedeutet wir müssen sterben??? Wieso müssen wir denn sterben?“
„Weil wir keine verschissenen Götter sind! Das ist der Grund.“
Er guckt sich ein wenig verwirrt um.
„Was ist denn mit Wichsern da los? HEY wer seid ihr denn?“
Ein nackter Mann sagt nichts und sitzt weiter auf den Boden. Jemand sagt:
„Ich wandere ohne blauen Hut.“
„Ach haltet die Fresse ihr Wichser!“
„Lass diese Pisser sein, das ist unser Moment! Wir dürfen all diesen Wichsern es nicht gönnen!“
„Was nicht gönnen, Dicker?“
„Na das sie vielleicht irgendeine Ahnung haben was wir und gerade wie wir was erlebt haben!“
„Ich versteh dich nicht!“
„Ach halts Maul und vertrau mir einfach, so wie du es seit Anfang unserer Reise getan hast!“
„Ok, ich vertrau dir vollkommen, aber tue mir einen Gefallen, einen letzten. Gebs mir richtig, so richtig in die Fresse rein!“
„Dein Wort in Gottes Ohr!“
Lachend holt er aus und schlägt ihn mit voller Wucht auf den Mund. Ihm tut nach dem Schlag die Faust weh, dem anderen krümmt es und er hält seine Hand auf den Mund, welche jetzt voller Sabber und Blut ist. Nach dem sich ein wenig eingependelt hat gibt er in einem passenden Moment seinem Schläger einen rächenden Faustschlag in die Magenkuhle. Da krümmt dieser sich und hustet oder besser gesagt kotzt gleichzeitig weitere Blutbrocken.
Nach dem sie sich erholt haben schauen sich beide an und grinsen. Sehr verschmiert grinsen sie weiter und nicken sich zu.
„Yeah.“
„Yeah.“
Nun gehen sie beide in die Sprinterstellung, es geht los!
„Allons-y!“
Eine gute Reise Jungs!
die anstecknadel 2010
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(Ratten fressen mit!)
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Versammelt euch, o Kinder der Nacht. Lasset euch vom Greise erzählen, was ihr noch nicht wissen könnt!
Sie geht um und wildert umher, die Krankheit. Sie hat weder Namen noch Herkunft, sie gehört zum Schatten der Nacht wie wir selbst, wir, die in ihm geboren sind! Er, der große Schatten schenkte uns einst das Leben, doch es liegt an uns, uns zur Wehr zu setzen.
Ich könnt die Kranken sehen und spüren wie sie, wie ihr selbst ihre nächtlichen Runden drehen, doch seid gewarnt! Die Kranken sind keine Kinder der Nacht, sie haben ihr nächtliches Schaffen aufgegeben, sie haben ihn vergessen, den großen Schatten. Sie laufen ziellos umher und verderben weiter unsere Brüder und Schwestern!
O Kinder der Nacht, Brüder und Schwestern, lasset mich euch warnen! Vor den Kranken! Vor den doppelten Seelen! Vor den Nächtigen!
Sie waren einst von unserem Schlage, doch sie verfielen dem Wahnsinn, sie vertrugen ihn nicht, unseren Wohltäter. Sie sind vergiftet und es ist vergeblich sie zu heilen! Wir können sie auch nicht besiegen, nur schützen, uns selbst vor ihnen schützen! Wir dürfen die Wahrheit nicht vergessen, die nächtliche Wahrheit und ihre Schönheit, ihre Energie die uns antreibt. Dieser Trieb unterscheidet uns vor jenen, den Kranken, denn dieser Trieb gibt uns Kraft zur inneren Heilung. Lasset es nicht so weit kommen, o Brüder und Schwestern, o Kinder aus dem Schatten der Nacht, aus dem wir sind erwacht!
Sie die Anderen, die einfachen Nächtigen, sie sind vogelfreie Wilde die ziel und trieblos umherirren! Ihre Seelen sind gespalten, so wie ihr Aussehen. Seid auf der Hut, sie können sich nicht kontrollieren, einerseits sind sie so wie wir und dann auf einmal verwandeln sie sich in die Ausgeburten der Hölle! Aus einem schönen Lächeln kann schnell ein aufgerissenes Maul mit langen Fangzähnen entstehen!
Geht nicht auf ihre Schreie und ihr Flehen ein, lasst sie passieren, lasst sie ihrer Route folgen, und geht ihr, o Kinder der Nacht, wie ich auch eines bin, eurem Weg, eurem Triebe nach!
Dies zeigt uns einmal wieder wie unfassbar der Schatten der Nacht ist, er war schon immer zu groß für die Taglinge, doch auch für einige von uns, die nun zu den Nächtigen verkümmert sind, scheint seine unstillbare Fülle zum Verhängnis zu werden! Als Rat gebe ich euch deswegen mit, nie seinem Rufe zu widerstehen! Denkt an euer pochend wildes Herz, o Brüder und Schwestern, o Kinder der Nacht[…]
Ende dieses Fragmentes, der Rest scheint auf ewig verschollen…
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Der Tropfen fällt. Stille. Diese Perfektion. Ausgelassenheit. Warm und kalt zugleich.
Unendlichkeit.
Die Augen öffnen sich.
Schwarz, Dunkelheit.
Sie schließen sich.
Das Ende des Tropfen naht, er tangiert die Sphäre einer anderen Dimension.
Aus.
Der Tropfen fällt, unvergleichlich einzigartig. Alternativ und konventionell zugleich.
Die Augen öffnen sich.
Aus.
Fragment 84
Kopfschmerzen. Sie umschlangen mein Hirn wie ein Dornenkranz und schnürten sich langsam enger. Gewöhnlich an Tagen die mehr Fragen stellten als Antworten gaben. Nur um das Gleichgewicht zu den Tagen, an denen es mehr Antworten gab, zu wahren. Ich zündete mir eine Zigarette an. Es regnete. Eine wunderschöne Nacht, wie jede. Die Welt zeigte einmal mehr ihr wahres Gesicht. Ich beobachtete das Spiel schon eine geraume Zeit. Dies könnten Minuten oder Stunden sein oder gar, wenn dies nicht ein Wunder wäre einige Tage oder Jahre sein. Die Kälte nahm Besitz von meinem Körper. Einer der wenigen Momente die diesen Tag versüßten. Irgendwo in dieser Welt spielte sich dieses wunderbare Schauspiel ab und ich saß, oder besser gesagt, stand auf einem Logenplatz. Ich war mittendrin, statt nur dabei, doch war ich nur ein Zuschauer. Meine Anwesenheit war Belanglos für dieses Spiel. Meine Existenz war belanglos.
Fragment 1
Zuhause. Ich streifte die nassen Sachen ab und ging duschen. Danach nahm ich eine Flache Schnaps. Nach dem ersten Glas wurde der alte Offen in meinem Inneren wieder angeschmissen. Wohltuendes inneres Feuer. Der Schmerz gab mir meinen Körper zurück. Ich stellte mir wieder einmal die Frage. Was ich wohl sei, das war sie, die Frage. Ich wußte was ich nicht war. Ich war kein Mensch, dies war gewiß. Ein Teil von mir war wie Demian, ein Kainit, das wäre wohl nah dran gewesen, doch Hesse lebte in einer anderen Zeit. Praktisch unvergleichbar. Doch genug davon. Mein Körper war erschöpft und ich erlag im Kampf mit meinen Körper. Also schlief ich.
Fragment 36
So, jetzt stehe ich vor den Eingangstoren dieser renumierten psychatrischen Klinik. Tja, mein erstes Mal. Und doch bestimmt nicht mein letztes Mal. Heute ist der erste Tag in einem neuem Lebensabschnitt. Jahrelanges Studium um mich hierrauf vorzubereiten. Ein Freund sagte mir, hier sei ein besonderer Fall, den unbedingt ich untersuchen solle.
Nagut, tief einatmen und auf in den Kampf.
'Hallo Schwester, ich möchte gerne mit dem Stationsleiter von Station 5 sprechen.'
'Haben sie einen Termin?'
'Ja, gegen 14 Uhr.'
'Achso, ich hole den Doktor.'
Der Doktor kam, guckte mich kurz an und führte mich nach Station 5. Auf dem Weg sagte er mir das ich die Akte noch nicht einsehen solle, es wäre besser wenn ich mir zuerst das 'Subjekt', wie er liebevoll sagte, aus nächster Nähe betrachten solle. Also wollte man mich ins kalte Wasser werfen. Nach ein paar Minuten stand ich vor einer Zimmertür. Eine Schwester kam heraus und gab mir den Rat ich sollte mich nicht wundern. Naja, ziemlich seltsam, doch ich hörte schon von der besonderen Patientenbehandlung. Ich ging also in das Zimmer.
Ich kam in ein dunkeles Zimmer, die Tür schloß sich hinter mir und ich war alleine, naja ohne fachliche Unterstützung. Ich erkannte eine Person auf dem Bett sitzen. Das bisschen Tageslicht, das durch die zugezogenen Vorhänge strahlte, ließ mich nun langsam Details erkennen. Dieser Mann, wie ich nun mit Gewissheit sagen konnte, hatte einen Verband um die Augen.
'Guten Tag, ich bin ihr neuer psychologischer Berater. Ich möchte mich entschuldigen doch ich habe keine Akte von ihnen bekommen, also weiß ich nichts über sie. Fangen wir ganz von vorne an, wie lautet ihr Name?'
' Mein Name? Hmm. Mein Name, ja, wie war der doch gleich. Mein Name ist, ist egal. Namen sind Schall und Rauch in der Geschichte.'
' Äh, ja können sie mir dann irgendetwas über sich erzählen, was nicht Schall und Rauch ist?'
'In...
die anstecknadel 2006
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die anstecknadel 2006
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Meine Gedanken sind wie Blitze aus einer fernen Welt,
Wo sie einschlagen wird altes zerstört,
Wird Neues entstehen,
Und wieder dem Untergang geweiht sein.
Meine Gefühle sind wie ein warmer Regen im Sommer,
Befremdlich feucht und doch erfrischend,
Immer mit der Gefahr behaftet zu einem Gewitter zu envolvieren,
Und aus seichten Regen peitschende Stürme und Feuersbrünste entstehen zu lassen.
Meine Erkenntnis beruht auf dem Vertrauen in meine Nichtexistenz,
Welche pulsierend einfach nichts sagend existiert.
Ich,
Ich bin ein durch Nikotin vergilbtes Buch ohne Inhalt,
Der zerbissene Kugelschreiber in meiner Hand,
Das leere Glas das nach Inhalt lechzt,
Die volle Amphora die nach Leerung bettelt,
Ich bin alles oder nichts,
Ich bin
Oder nicht?
die anstecknadel 2006
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Meine Gedanken sind wie der Blitz aus einer entfernten Welt,
Wo Rehe, die sie schlug, zerstörten alt?
Wille ergeben sich frisch?
Die und die wieder dem Fall gewidmete Entwicklung.
Meine Gefühle sind im Sommer wie ein warmer Regen,
Unangenehm feucht und sowieso erfrischen,
Immer noch voller die Gefahr für ein Gewitter zu envolvieren,
Und mietende Stürme und Feuersbrünste, die Regen von Untiefe schlagen, ergeben sich.
Mein Wissen ist auf Grundlage vom Vertrauen mein nicht Existenz,
Einfach, welche eins existiert und pulsiert geringfügig.
Ich,
Ich bin ein von Nikotin ohne Inhalt vergilbtes Buch,
Der gekaute Kugelschreiber in meiner Hand,
Dies leert das Hosenglas entsprechend Inhalt,
Nachdem sie dieses leert, bittet man um die volle Amphora,
Ich bin alles oder nichts,
Ich bin
Oder nicht?
die anstecknadel 2006
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Recht auf Arbeit, Recht auf Arbeitdie anstecknadel 2009
Hat doch nur der Muskelmann
Recht auf Arbeit, Recht auf Arbeit
hat nicht der der gar nichts kann
Fleisch aus Stahl kann Träger stemmen
Fleisch aus Stahl kann Dämme dämmen
Fleisch aus Stahl ist eine Wucht
Schweiß ist unser Wohlgeruch
Nur das Recht auf Arbeit
nimmt uns unsere Sorgen weg
Nur das Recht auf Arbeit
zeigt was uns im Innern steckt
Niemals mehr auf diesen Erden
soll die Welt nach Blumen stinken
Wenn wir neue Menschen werden
Werden sie in Schweiß versinken.
Nur die Arbeit gibt die Kraft
die uns das Utopia schafft
Nur die Arbeit gibt uns Nutzen
kann niemals unseren Geist verschmutzen
Nur die Arbeit kann uns Geben
was wir brauchen als ein Segen
Fordert das Recht zur Arbeit ein
Nur so werden wir neue Menschen sein
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Was steckt nun hinter ihr, was ist ihr Wesen, wie wird sie sichtbar, wenn lässt zu überhaupt durch ihre Pforten, was soll das ganze eigentlich?
All dies sind fragen die wahrhaftig schwer zu beantworten sind, aber mit der Zeit werden wohl mehr und mehr Informationen aus ihr geschöpft werden können.
Beginnen wir mal mit den Grundlagen:
1. Die HaikuZone(ab jetzt nur noch HZ) unterhält keinerlei Verbindungen mit der Gedichtsform Haiku!
2. Die Autorenschaft befindet sich immer noch in körperlich und geistig in einer tadellosen Verfassung!
3. Der zweite Fakt wird sich auf Dauer auch nicht ändern!
Zur Ausdehnung kann immer noch nicht viel gesagt werden, ist die HZ nun eine Ebene der omnipotenten Existenz, ein quasi für alle Singularitäten gelichberechtigt betretbares Gebiet oder gar ein Feld, welches sich quaterniotonisch ausbreitet, d.h. nicht nur räumlich oder zeitlich, wenn dies eher der Wahrheit entsprichen sollte dann stellt sich unweigerlich die Frage nach dem Verursacher dieses Feldes. Ich man kann hier schon erkennen, dass dies alles noch allzu hypothetisch ist.
Was wir konkret wissen ist der Zugang zu ihr, diese Schlüssel lässt sich ziemlich konkret festlegen. Denn immer wenn der BORE-Faktor unbestimmt divergent ist kommt es zu einer Phasentransformation die direkt in die Sphären(nicht nur zeitlich zu verstehen) der HZ führt. Was mit unbelebter Materie im sogenannten BORE-Feld bei einer unbestimmten Divergenz passiert kann nur vermutet werden. (Anm.: Die Thematik BORE in ihrer Gänze wird in absehbarer Zeit von meinem geschätzten Kollegen bearbeitet und ihren geringen Köpfen vorgekaut zugänglich gemacht werden)
Die HZ ist historisch gesehen unbeschrieben, auf meiner suche durch weltweitet Archive stieß ich auf sehr wenig Quellen, genauer gesagt einer; Eine Handnotiz in einer Sekundärlektüre zu Hegels Chemie gelegt. Diese Notiz zeigt ein Unikum auf, da sie erstmalig eine wissenschaftlich verständlcihe Bescheibungsform benutzte, die Abschrift sieht wie folgt aus:

Dies wird im Allgemeinen der "Haikuschnitt" genannt.
Ähnliche Erfahrungen sind von HZ Reisende berichtet worden. Die Forschung wird am Ball bleiben und die glücklich unwissenden, also uns, informieren, sobald es neue Erkenntnisse gibt.
die anstecknadel 2010
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Dampfen sollst du, schwitzen sollst du
Kohle in den Ofen rein
Schaufeln, schaufeln mit den Händen
Kohle in den Ofen rein
Blut muss raus, Öl muss rein
So dass Fleische Stahl wird sein!
Alle runter in die Grube
Hunger Hunger, Erz muss her!
Schaufeln, schaufeln mit den Händen
Hunger, Hunger, Erz muss her!
Fleisch muss raus, Stahl muss rein
So dass Blute Öl wird sein!
Arbeiterkampfmaschine
Arbeiterkampfmaschine
Du machst unsere Köpfe frei
Dampfen musst du, Kämpfen musst du
Gebrannte Erde wird nun sein
Auf den neuen Garten Eden
den man nicht mehr gießen muss
Erz und Öl für neue Menschen
Gibt es nun im Überfluss
Arbeiterkampfmaschine
Arbeiterkampfmaschine
Du wirst unser Körper sein
Dampfen musst du, Kämpfen musst du
Bis wir nicht mehr sind allein!
Blauer Stahl küsst rosa Fleischdie anstecknadel 2009
Schweiß geht raus und Dampf kommt rein!
Entstanden durch das Hören von Panzermenschen im Weltäther
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cos(i) = 1/2*(e + 1/e) = 1,543080635....
Ist das nicht wundervoll? Die Haikuzone ist ein von Quaternionen aufgespannter Raum, in dem ohne jede Kommutativität die absurdesten Gesetze herrschen. Sie selbst ist nicht gemütlich, nicht sympatisch, sie ist ein Ort der Folter. Nackt auf einen kalten Tisch geschnallt mag sich der Geist fühlen. Sinnlich genießend lässt er sich mit metallischen Werkzeugen penetrieren. Der Wahnsinn als Konfession. Praktisches und aktuelles Wissen versumpft in Trivialität, während unzweckmäßiges einer widersinnigen Pseudointellektualität entspringt. Das Ziel als solches entwertet schon Weg. In der HaikuZone willst du nur überleben.
Wir sind Jacks abwesende Aktualität und Jacks immerwährende Suche nach der Perversion des abstrakten Denkens.
Galaxysinger, 2010
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Trennung, so ließ ich es verlauten
Bühne des Lebens, Bühne des Hühnerstalls
Geweiht sind unsere Hörner, sind unsere Schläfen
Grenzen, existieren sie oder nicht?
Hingerichtet ward meiner selbst
Besiegen wollte ich es nicht
Mittags ist die Sonne links außen
Zum ersten Mal konnte ich sie nicht sehen
Vergelten werde ich sie nicht, oder?
Deutlichkeit, so dämmerte es mir
Darbietung, so ließ ich es verlauten
Das Beginnen des Lebens, das Beginnen des Hühnerstalls
Gereinigt sind unsere Hörner, sind unsere Schläfen
Wiedergeben, ist mir egal!
die anstecknadel & Galaxysinger 2005
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uns etwas anzugehn.-Was meinte
jener Gott, welcher anrieht:
>erkenne dich selbst, höre
auf, dich etwas anzugehn! werde
objektiv!<- Und Sokrates?-Und der
>wissentschaftliche Mensch<?-"
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Ich sagte es so Trennung
Schicht des Lebens, Schritt des Hühnerhühnerhühnerstalls
Unsere Hörner sind geweiht, unsere Tempel sind
Sie existieren nicht oder einzugrenzen?
Meines war selbst vorbereitet
Ich wollte, dass es nicht besiegt wurde
Die Sonne ist im Mittag auf der linken Seite auf der Außenseite
Ich konnte sie nicht zum ersten Mal sehen
Zahle ich ihr nicht zurück, oder was?
Klarheit dämmerte für mich so
Ich sagte es so Vertretung
Begonnen mit dem mit dem Hühnerhühnerhühnerstall begonnenen Leben
Unsere Hörner sind gereinigt, unsere Tempel sind
Stellen Sie sich nicht interessiert dar ich!
die anstecknadel & Galaxysinger, 2005
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Ich steuerte mein Gefährt eine lange asphalterne Ader entlang. Ein Kumpan saß neben mir. Ruhig war es, geschafft, aber auch befriedigt, saßen wir nun da. Ein Gespräch begann. Wir unterhielten uns über dies und das, den glorreichen und höchst befriedenden gestrigen Tag, interessante Filme, Politik und anderem. Die Debatten waren schmackhaft, aber irgendwie belanglos im Schatten der Gestrigen.
Ich machte Musik an. Sie war laut, pompös, ruhig, schnell und meine Gedanken waren lauter. Mein Wohlbefinden war lauter. Ich fühlte wie mein Gefährt sich immer schneller bewegte. Fast schon unendlich schnell, so schnell als entstünde eine Gleichzeitigkeit. Fast schon so schnell als würde es sich für mich wie Stillstand anfühlen.
Versunken war ich, versunken in Gedanken.
Dann tauchte urplötzlich ein Gefährt, wie Gras vor mir auf. Und es ward so als würde Thor persönlich vom Himmel herabsteigen und mir mit Mjöllin, oder so, blaues Licht, wie Blitze gen Augen schicken.
Eine Komposition aus pulsierenden Sonnenlicht und roten Punkten verführte mich dazu an einer Aderbucht anzuhalten.
Eine Person, eines Waidmannes ähnlich, erschien neben dem Bullauge des Gefährtes. Sie stammelte belangloses Zeug, ich gab ihr die verlangten belanglosen Papierfetzen. Auf die meinige Frage, der plötzlichen Unterbrechung blickte der Waidmann verdutzt und stammelte etwas davon, daß man sich auf so genannten "Bundesstraßen" auch schneller als mit der Geschwindigkeit eines lahmenden Esels fortbewegen könne. Danach blendete er mich mit künstlichem Licht, obwohl doch im Himmel die Sonne lachte. Ich sollte sogar in einen seltsam dreinschauenden Blechkasten pusten.
Irgendwann verschwand sie, nachdem sie die Sicherheit meines Gefährtes penibel untersucht hatte und seltsamerweise enttäuscht davon war das sie keine Unstimmigkeiten finden konnte. Seltsamer Kauz, obwohl seine Hilfsbereitschaft und Anteilnahme, an die Sicherheit des Meinigen, lobenswert war.
Mein Kumpan nutzte die Unterbrechung für Ablassung seiner körpereigenen Flüssigkeiten. Ich schaute mich um.
Da erspähte ich etwas Wunderschönes. Ein Kadaver einer Katze lag dort. Ich bewegte mich dorthin, setzte mich daneben und machte mir eine Zigarette. Es war so als sei die Vollendung, die Perfektion eines Wesens in einem zwar vergänglichen, aber dennoch omnipotenten Moment eingefroren.
In der Nähe war die Ader, die quer durch die Landschaft führte. Dort zog sich eine schier unendlich lange Perlenkette, bestehend aus Gefährt ähnlich wie das Meinige, entlang. Die Insassen grüßten mich mit mir unbekannten Gesten.
Mein Kumpan kehrte zurück und fragte mich was ich mache, ich antwortete ihm, dass ich lebe.
Ein Gefährt, auf dessen Hinterteil ein Fischähnliches Symbol haftete, blitzte quer durch meine Augenwinkel. Es knallte und ein Konzert aus wunderbaren Disornanzen erschalte.
Ich legte mich hin, meine Hände unter meinem Haupt. Die Sonne lachte, der Wind streichelte die aufblühende Vegetation.
Ich sah nicht mehr, ich hörte nicht mehr, ich schmeckte nicht mehr, ich roch nicht mehr, ich fühlte nur noch.
Ja, gestern war ein schöner Tag, heute, aber auch.
die anstecknadel 2006
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Geschütztheit von der Welt
Das Nehmen zweiter Stelle und das Erwarten der Zukunft
Epikanthus, Origami faltet Mongolen
Negoziabel und nicht marktfähig
Wo ist ihr Kind meckernd lachende Henne?
Eine Welt löste Duktil in Steife auf
Nicht erfüllende Reinheitsbestimmungen
Fernsehanzeigen flackern still unhörbar
Wir, wir wissen so viel, daß nur so viel zu oft falsch beurteilte
Eins, Trost scheint phonemisch wir
Pferd, und der Himmel eröffnet sich für Sie
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Isolation von der Welt
Nachstehen und der Zukunft harren
Epikanthus, Mongolen falten Origami
Negoziabel, und nicht handelsfähig
Gluckhenne, wo ist ihr Kind?
Duktil eine Welt in Starrheit aufgelöst
Reinheitsgebote nicht zu erfüllen
Fernsehspots flimmern leise, unhörbar
Derart kennen wir, derart verkennen wir nur zu oft
Phonemisch scheint uns ein Trost
Roße und der Himmel tut sich auf, für dich
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