Dienstag, 1. Juni 2010
Der Greis spricht
die anstecknadel, 00:48h
[…]
Versammelt euch, o Kinder der Nacht. Lasset euch vom Greise erzählen, was ihr noch nicht wissen könnt!
Sie geht um und wildert umher, die Krankheit. Sie hat weder Namen noch Herkunft, sie gehört zum Schatten der Nacht wie wir selbst, wir, die in ihm geboren sind! Er, der große Schatten schenkte uns einst das Leben, doch es liegt an uns, uns zur Wehr zu setzen.
Ich könnt die Kranken sehen und spüren wie sie, wie ihr selbst ihre nächtlichen Runden drehen, doch seid gewarnt! Die Kranken sind keine Kinder der Nacht, sie haben ihr nächtliches Schaffen aufgegeben, sie haben ihn vergessen, den großen Schatten. Sie laufen ziellos umher und verderben weiter unsere Brüder und Schwestern!
O Kinder der Nacht, Brüder und Schwestern, lasset mich euch warnen! Vor den Kranken! Vor den doppelten Seelen! Vor den Nächtigen!
Sie waren einst von unserem Schlage, doch sie verfielen dem Wahnsinn, sie vertrugen ihn nicht, unseren Wohltäter. Sie sind vergiftet und es ist vergeblich sie zu heilen! Wir können sie auch nicht besiegen, nur schützen, uns selbst vor ihnen schützen! Wir dürfen die Wahrheit nicht vergessen, die nächtliche Wahrheit und ihre Schönheit, ihre Energie die uns antreibt. Dieser Trieb unterscheidet uns vor jenen, den Kranken, denn dieser Trieb gibt uns Kraft zur inneren Heilung. Lasset es nicht so weit kommen, o Brüder und Schwestern, o Kinder aus dem Schatten der Nacht, aus dem wir sind erwacht!
Sie die Anderen, die einfachen Nächtigen, sie sind vogelfreie Wilde die ziel und trieblos umherirren! Ihre Seelen sind gespalten, so wie ihr Aussehen. Seid auf der Hut, sie können sich nicht kontrollieren, einerseits sind sie so wie wir und dann auf einmal verwandeln sie sich in die Ausgeburten der Hölle! Aus einem schönen Lächeln kann schnell ein aufgerissenes Maul mit langen Fangzähnen entstehen!
Geht nicht auf ihre Schreie und ihr Flehen ein, lasst sie passieren, lasst sie ihrer Route folgen, und geht ihr, o Kinder der Nacht, wie ich auch eines bin, eurem Weg, eurem Triebe nach!
Dies zeigt uns einmal wieder wie unfassbar der Schatten der Nacht ist, er war schon immer zu groß für die Taglinge, doch auch für einige von uns, die nun zu den Nächtigen verkümmert sind, scheint seine unstillbare Fülle zum Verhängnis zu werden! Als Rat gebe ich euch deswegen mit, nie seinem Rufe zu widerstehen! Denkt an euer pochend wildes Herz, o Brüder und Schwestern, o Kinder der Nacht[…]
Ende dieses Fragmentes, der Rest scheint auf ewig verschollen…
Versammelt euch, o Kinder der Nacht. Lasset euch vom Greise erzählen, was ihr noch nicht wissen könnt!
Sie geht um und wildert umher, die Krankheit. Sie hat weder Namen noch Herkunft, sie gehört zum Schatten der Nacht wie wir selbst, wir, die in ihm geboren sind! Er, der große Schatten schenkte uns einst das Leben, doch es liegt an uns, uns zur Wehr zu setzen.
Ich könnt die Kranken sehen und spüren wie sie, wie ihr selbst ihre nächtlichen Runden drehen, doch seid gewarnt! Die Kranken sind keine Kinder der Nacht, sie haben ihr nächtliches Schaffen aufgegeben, sie haben ihn vergessen, den großen Schatten. Sie laufen ziellos umher und verderben weiter unsere Brüder und Schwestern!
O Kinder der Nacht, Brüder und Schwestern, lasset mich euch warnen! Vor den Kranken! Vor den doppelten Seelen! Vor den Nächtigen!
Sie waren einst von unserem Schlage, doch sie verfielen dem Wahnsinn, sie vertrugen ihn nicht, unseren Wohltäter. Sie sind vergiftet und es ist vergeblich sie zu heilen! Wir können sie auch nicht besiegen, nur schützen, uns selbst vor ihnen schützen! Wir dürfen die Wahrheit nicht vergessen, die nächtliche Wahrheit und ihre Schönheit, ihre Energie die uns antreibt. Dieser Trieb unterscheidet uns vor jenen, den Kranken, denn dieser Trieb gibt uns Kraft zur inneren Heilung. Lasset es nicht so weit kommen, o Brüder und Schwestern, o Kinder aus dem Schatten der Nacht, aus dem wir sind erwacht!
Sie die Anderen, die einfachen Nächtigen, sie sind vogelfreie Wilde die ziel und trieblos umherirren! Ihre Seelen sind gespalten, so wie ihr Aussehen. Seid auf der Hut, sie können sich nicht kontrollieren, einerseits sind sie so wie wir und dann auf einmal verwandeln sie sich in die Ausgeburten der Hölle! Aus einem schönen Lächeln kann schnell ein aufgerissenes Maul mit langen Fangzähnen entstehen!
Geht nicht auf ihre Schreie und ihr Flehen ein, lasst sie passieren, lasst sie ihrer Route folgen, und geht ihr, o Kinder der Nacht, wie ich auch eines bin, eurem Weg, eurem Triebe nach!
Dies zeigt uns einmal wieder wie unfassbar der Schatten der Nacht ist, er war schon immer zu groß für die Taglinge, doch auch für einige von uns, die nun zu den Nächtigen verkümmert sind, scheint seine unstillbare Fülle zum Verhängnis zu werden! Als Rat gebe ich euch deswegen mit, nie seinem Rufe zu widerstehen! Denkt an euer pochend wildes Herz, o Brüder und Schwestern, o Kinder der Nacht[…]
Ende dieses Fragmentes, der Rest scheint auf ewig verschollen…
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