Sonntag, 2. Mai 2010
Wo es einen Knopf gibt, existiert auch eine Bombe!
die anstecknadel, 04:43h
Gestern war der schönste Tag meines Lebens.
Ich steuerte mein Gefährt eine lange asphalterne Ader entlang. Ein Kumpan saß neben mir. Ruhig war es, geschafft, aber auch befriedigt, saßen wir nun da. Ein Gespräch begann. Wir unterhielten uns über dies und das, den glorreichen und höchst befriedenden gestrigen Tag, interessante Filme, Politik und anderem. Die Debatten waren schmackhaft, aber irgendwie belanglos im Schatten der Gestrigen.
Ich machte Musik an. Sie war laut, pompös, ruhig, schnell und meine Gedanken waren lauter. Mein Wohlbefinden war lauter. Ich fühlte wie mein Gefährt sich immer schneller bewegte. Fast schon unendlich schnell, so schnell als entstünde eine Gleichzeitigkeit. Fast schon so schnell als würde es sich für mich wie Stillstand anfühlen.
Versunken war ich, versunken in Gedanken.
Dann tauchte urplötzlich ein Gefährt, wie Gras vor mir auf. Und es ward so als würde Thor persönlich vom Himmel herabsteigen und mir mit Mjöllin, oder so, blaues Licht, wie Blitze gen Augen schicken.
Eine Komposition aus pulsierenden Sonnenlicht und roten Punkten verführte mich dazu an einer Aderbucht anzuhalten.
Eine Person, eines Waidmannes ähnlich, erschien neben dem Bullauge des Gefährtes. Sie stammelte belangloses Zeug, ich gab ihr die verlangten belanglosen Papierfetzen. Auf die meinige Frage, der plötzlichen Unterbrechung blickte der Waidmann verdutzt und stammelte etwas davon, daß man sich auf so genannten "Bundesstraßen" auch schneller als mit der Geschwindigkeit eines lahmenden Esels fortbewegen könne. Danach blendete er mich mit künstlichem Licht, obwohl doch im Himmel die Sonne lachte. Ich sollte sogar in einen seltsam dreinschauenden Blechkasten pusten.
Irgendwann verschwand sie, nachdem sie die Sicherheit meines Gefährtes penibel untersucht hatte und seltsamerweise enttäuscht davon war das sie keine Unstimmigkeiten finden konnte. Seltsamer Kauz, obwohl seine Hilfsbereitschaft und Anteilnahme, an die Sicherheit des Meinigen, lobenswert war.
Mein Kumpan nutzte die Unterbrechung für Ablassung seiner körpereigenen Flüssigkeiten. Ich schaute mich um.
Da erspähte ich etwas Wunderschönes. Ein Kadaver einer Katze lag dort. Ich bewegte mich dorthin, setzte mich daneben und machte mir eine Zigarette. Es war so als sei die Vollendung, die Perfektion eines Wesens in einem zwar vergänglichen, aber dennoch omnipotenten Moment eingefroren.
In der Nähe war die Ader, die quer durch die Landschaft führte. Dort zog sich eine schier unendlich lange Perlenkette, bestehend aus Gefährt ähnlich wie das Meinige, entlang. Die Insassen grüßten mich mit mir unbekannten Gesten.
Mein Kumpan kehrte zurück und fragte mich was ich mache, ich antwortete ihm, dass ich lebe.
Ein Gefährt, auf dessen Hinterteil ein Fischähnliches Symbol haftete, blitzte quer durch meine Augenwinkel. Es knallte und ein Konzert aus wunderbaren Disornanzen erschalte.
Ich legte mich hin, meine Hände unter meinem Haupt. Die Sonne lachte, der Wind streichelte die aufblühende Vegetation.
Ich sah nicht mehr, ich hörte nicht mehr, ich schmeckte nicht mehr, ich roch nicht mehr, ich fühlte nur noch.
Ja, gestern war ein schöner Tag, heute, aber auch.
die anstecknadel 2006
Ich steuerte mein Gefährt eine lange asphalterne Ader entlang. Ein Kumpan saß neben mir. Ruhig war es, geschafft, aber auch befriedigt, saßen wir nun da. Ein Gespräch begann. Wir unterhielten uns über dies und das, den glorreichen und höchst befriedenden gestrigen Tag, interessante Filme, Politik und anderem. Die Debatten waren schmackhaft, aber irgendwie belanglos im Schatten der Gestrigen.
Ich machte Musik an. Sie war laut, pompös, ruhig, schnell und meine Gedanken waren lauter. Mein Wohlbefinden war lauter. Ich fühlte wie mein Gefährt sich immer schneller bewegte. Fast schon unendlich schnell, so schnell als entstünde eine Gleichzeitigkeit. Fast schon so schnell als würde es sich für mich wie Stillstand anfühlen.
Versunken war ich, versunken in Gedanken.
Dann tauchte urplötzlich ein Gefährt, wie Gras vor mir auf. Und es ward so als würde Thor persönlich vom Himmel herabsteigen und mir mit Mjöllin, oder so, blaues Licht, wie Blitze gen Augen schicken.
Eine Komposition aus pulsierenden Sonnenlicht und roten Punkten verführte mich dazu an einer Aderbucht anzuhalten.
Eine Person, eines Waidmannes ähnlich, erschien neben dem Bullauge des Gefährtes. Sie stammelte belangloses Zeug, ich gab ihr die verlangten belanglosen Papierfetzen. Auf die meinige Frage, der plötzlichen Unterbrechung blickte der Waidmann verdutzt und stammelte etwas davon, daß man sich auf so genannten "Bundesstraßen" auch schneller als mit der Geschwindigkeit eines lahmenden Esels fortbewegen könne. Danach blendete er mich mit künstlichem Licht, obwohl doch im Himmel die Sonne lachte. Ich sollte sogar in einen seltsam dreinschauenden Blechkasten pusten.
Irgendwann verschwand sie, nachdem sie die Sicherheit meines Gefährtes penibel untersucht hatte und seltsamerweise enttäuscht davon war das sie keine Unstimmigkeiten finden konnte. Seltsamer Kauz, obwohl seine Hilfsbereitschaft und Anteilnahme, an die Sicherheit des Meinigen, lobenswert war.
Mein Kumpan nutzte die Unterbrechung für Ablassung seiner körpereigenen Flüssigkeiten. Ich schaute mich um.
Da erspähte ich etwas Wunderschönes. Ein Kadaver einer Katze lag dort. Ich bewegte mich dorthin, setzte mich daneben und machte mir eine Zigarette. Es war so als sei die Vollendung, die Perfektion eines Wesens in einem zwar vergänglichen, aber dennoch omnipotenten Moment eingefroren.
In der Nähe war die Ader, die quer durch die Landschaft führte. Dort zog sich eine schier unendlich lange Perlenkette, bestehend aus Gefährt ähnlich wie das Meinige, entlang. Die Insassen grüßten mich mit mir unbekannten Gesten.
Mein Kumpan kehrte zurück und fragte mich was ich mache, ich antwortete ihm, dass ich lebe.
Ein Gefährt, auf dessen Hinterteil ein Fischähnliches Symbol haftete, blitzte quer durch meine Augenwinkel. Es knallte und ein Konzert aus wunderbaren Disornanzen erschalte.
Ich legte mich hin, meine Hände unter meinem Haupt. Die Sonne lachte, der Wind streichelte die aufblühende Vegetation.
Ich sah nicht mehr, ich hörte nicht mehr, ich schmeckte nicht mehr, ich roch nicht mehr, ich fühlte nur noch.
Ja, gestern war ein schöner Tag, heute, aber auch.
die anstecknadel 2006
... comment